Blog · ca. 5 Minuten · September 21, 2026
Ein ausgebauter Keller schafft Platz – oder Probleme. Feuchte, Radon, Lüftung und Bauordnungsrecht: Diese Punkte sollten vor dem Ausbau geklärt sein.

Ein Hobbyraum, ein Büro oder sogar eine Einliegerwohnung im Keller: Der Ausbau ist oft günstiger als ein Anbau. Doch Kellerräume stehen im Kontakt mit dem Erdreich und wurden meist nicht als Wohnraum geplant. Wer vorher nicht prüft, riskiert feuchte Wände, Schimmel und teure Nachbesserungen.
Das ist die wichtigste Frage. Ein Keller, der als Lagerraum „ganz okay“ ist, kann für Wohnnutzung zu feucht sein. Denn im Wohnraum kommen Möbel an den Wänden, Menschen, die Feuchte abgeben, und höhere Temperaturen hinzu. Vor dem Ausbau sollten Feuchte in den Wänden und mögliche Ursachen geklärt werden. Eine Übersicht bietet der Beitrag Nasse Wände im Keller.
Kellerwände bleiben im Sommer kühl. Wird der Raum mit warmer Außenluft gelüftet, schlägt sich Feuchte nieder. Eine Dämmung der Außenwände, eine kontrollierte Lüftung oder ein Entfeuchter können notwendig sein. Mehr im Beitrag Sommerkondensation im Keller.
Radon dringt aus dem Boden vor allem in erdberührte Räume ein. Wer den Keller künftig dauerhaft nutzt, sollte die Radonkonzentration vorher messen. Wie das funktioniert, lesen Sie im Beitrag Radonmessgerät richtig aufstellen.
Für Räume, in denen sich Menschen dauerhaft aufhalten, stellt das Bauordnungsrecht Anforderungen, etwa an Raumhöhe, Belichtung, Belüftung und Rettungswege. Ob ein Keller sie erfüllt und ob eine Genehmigung für die Nutzungsänderung nötig ist, sollte vorab mit der Bauaufsicht oder einem Architekten geklärt werden.
Eine Innendämmung an erdberührten Wänden ist bauphysikalisch anspruchsvoll. Falsch ausgeführt, verlagert sie die Kondensationszone in die Wand. Mehr dazu im Beitrag Innendämmung im Altbau.
Eine Bestandsaufnahme vor dem Ausbau kostet wenig im Vergleich zu einer Sanierung danach. Mehr auf unserer Seite zur Kellersanierung.
Woran Sie einen feuchten Keller erkennen und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen, beschreibt der Ratgeber Feuchter Keller.
Beschreiben Sie kurz, was Sie beobachten, oder rufen Sie mich an. Ich melde mich werktags innerhalb von 24 Stunden und bespreche die nächsten Schritte.
Die Anfrage ist unverbindlich.


Nasse Wände, feuchter Keller, Salzränder am Putz:
Ich messe und unterscheide, ob Feuchte aufsteigt, von außen eindringt oder als Kondensat entsteht. Davon hängt ab, welche Sanierung überhaupt hilft.

Nicht jeder Riss ist gefährlich. Ich bewerte Verlauf und Breite und sage Ihnen, ob der Riss nur optisch stört, beobachtet werden sollte oder ein Statiker ihn prüfen muss.

Radon ist ein radioaktives Gas, das man weder sieht noch riecht.
Ich messe die Belastung in Ihren Räumen, vergleiche sie mit dem gesetzlichen Referenzwert von 300 Bq/m³ und sage Ihnen, ob Maßnahmen nötig sind.

Schimmel ist meist nur das Symptom. Ich kläre, ob Feuchtigkeit von außen, eine Wärmebrücke oder das Lüften dahintersteckt, damit er nach dem Entfernen nicht wiederkommt.

Abplatzungen, Rostfahnen, freiliegende Bewehrung:
Ich beurteile, wie weit die Korrosion fortgeschritten ist und welche Instandsetzung die Bausubstanz dauerhaft sichert.

Ein feuchter Keller hat selten nur eine Ursache. Ich prüfe Abdichtung, Wände und Nutzung und zeige Ihnen, welche Maßnahme zu Ihrem Keller passt und welche Sie sich sparen können.

Streusalz, undichte Fugen, Risse in der Bodenplatte: Ich untersuche Ihre Tiefgarage. Eigentümergemeinschaften und Verwaltungen erhalten eine belastbare Grundlage für Beschluss und Sanierung.

Feuchte Flecken unter der Platte, lose Fliesen, rostiges Geländer: Ich prüfe Abdichtung, Gefälle und Anschlüsse und sage Ihnen, ob eine Reparatur reicht oder der Aufbau erneuert werden muss.