Blog · ca. 5 Minuten ·
Schimmelpilze können allergische Reaktionen auslösen – aber nicht jeder Bluttest ist dafür aussagekräftig. Was der UBA-Leitfaden zur gesundheitlichen Bewertung sagt.

Die gesundheitliche Sorge ist oft der eigentliche Grund, warum Schimmelbefall überhaupt fachlich abgeklärt wird. Der UBA-Leitfaden ordnet die Datenlage dazu differenziert ein – ohne zu verharmlosen, aber auch ohne unbelegte Aussagen.
Beim Einatmen von Schimmelpilzsporen oder Myzelbruchstücken kann das Immunsystem mit der Bildung spezifischer IgE-Antikörper reagieren – eine sogenannte Sensibilisierung. Erst bei erneutem Kontakt können daraus Symptome wie Rhinitis (heuschnupfenähnliche Beschwerden) oder Asthma entstehen, oft innerhalb weniger Minuten nach dem Einatmen.
Europaweit wurden Allergien gegen Schimmelpilze aus Außen- und Innenluft in der Gesamtbevölkerung mit einer Häufigkeit zwischen 3 % und 10 % nachgewiesen. Beim Kinder-Umwelt-Survey des Umweltbundesamtes wiesen rund 6 % von 1.790 untersuchten Kindern Antikörper gegen mindestens einen getesteten Innenraumschimmelpilz auf – am häufigsten gegen Penicillium chrysogenum (5 %).
Ein zentraler Hinweis aus dem Leitfaden: Der Nachweis spezifischer IgE-Antikörper im Blut lässt weder Rückschlüsse auf den Ort der Exposition (Innenraum oder Außenluft) noch auf den Schweregrad einer allergischen Reaktion zu. Da ohnehin immer eine gewisse Exposition gegenüber Schimmelpilzen in der Außenluft besteht, lässt sich im Einzelfall oft nicht beweisen, dass eine Allergie tatsächlich durch Schimmel im Innenraum verursacht wurde.
Der Leitfaden weist ausdrücklich darauf hin, dass die Bestimmung von IgG-Antikörpern gegen Schimmelpilzallergene für die Diagnostik bei Innenraumexposition nicht sinnvoll ist. Ein positiver IgG-Nachweis zeigt lediglich, dass irgendwann ein Kontakt stattgefunden hat – unabhängig davon, ob eine Sensibilisierung oder Erkrankung vorliegt.
Bei gesundheitlichen Beschwerden mit vermutetem Zusammenhang zu Schimmel empfiehlt der UBA-Leitfaden zunächst den Hausarzt, der bei Bedarf an Fachärzte für Lungenheilkunde oder Allergologie überweist. Ergibt sich daraus ein Hinweis auf ein Innenraumproblem, sollte parallel die Wohnung fachlich auf die Schimmelquelle untersucht werden – die medizinische und die bautechnische Abklärung ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht gegenseitig.
Beschreiben Sie kurz, was Sie beobachten, oder rufen Sie mich an. Ich melde mich werktags innerhalb von 24 Stunden und bespreche die nächsten Schritte.
Die Anfrage ist unverbindlich.


Nasse Wände, feuchter Keller, Salzränder am Putz:
Ich messe und unterscheide, ob Feuchte aufsteigt, von außen eindringt oder als Kondensat entsteht. Davon hängt ab, welche Sanierung überhaupt hilft.

Nicht jeder Riss ist gefährlich. Ich bewerte Verlauf und Breite und sage Ihnen, ob der Riss nur optisch stört, beobachtet werden sollte oder ein Statiker ihn prüfen muss.

Radon ist ein radioaktives Gas, das man weder sieht noch riecht.
Ich messe die Belastung in Ihren Räumen, vergleiche sie mit dem gesetzlichen Referenzwert von 300 Bq/m³ und sage Ihnen, ob Maßnahmen nötig sind.

Schimmel ist meist nur das Symptom. Ich kläre, ob Feuchtigkeit von außen, eine Wärmebrücke oder das Lüften dahintersteckt, damit er nach dem Entfernen nicht wiederkommt.

Abplatzungen, Rostfahnen, freiliegende Bewehrung:
Ich beurteile, wie weit die Korrosion fortgeschritten ist und welche Instandsetzung die Bausubstanz dauerhaft sichert.

Ein feuchter Keller hat selten nur eine Ursache. Ich prüfe Abdichtung, Wände und Nutzung und zeige Ihnen, welche Maßnahme zu Ihrem Keller passt und welche Sie sich sparen können.

Streusalz, undichte Fugen, Risse in der Bodenplatte: Ich untersuche Ihre Tiefgarage. Eigentümergemeinschaften und Verwaltungen erhalten eine belastbare Grundlage für Beschluss und Sanierung.

Feuchte Flecken unter der Platte, lose Fliesen, rostiges Geländer: Ich prüfe Abdichtung, Gefälle und Anschlüsse und sage Ihnen, ob eine Reparatur reicht oder der Aufbau erneuert werden muss.