Eine feuchte oder nasse Kellerwand hat meist eine von vier Ursachen: Feuchte aus dem Boden, Wasser von außen, Kondensat oder Salze. Hier finden Sie den kurzen Überblick. Die ausführliche Anleitung mit Messwerten und typischen Fehlern steht im Beitrag zu nassen Wänden im Keller.
TERMIN VEREINBARENEine feuchte Kellerwand ist im Altbau nicht ungewöhnlich und nicht automatisch ein Sanierungsfall. Problematisch wird es, wenn Putz abplatzt, Salze ausblühen, Schimmel wächst oder der Keller genutzt werden soll, etwa als Hobby- oder Wohnraum. Dann sollte die Ursache geklärt werden, bevor saniert wird.
Die vier typischen Ursachen im Überblick: 1. Aufsteigende Feuchte: unten an der Wand, über dem Boden, das ganze Jahr über, oft mit Salzrand. Hinweis auf fehlende oder defekte Horizontalsperre. 2. Seitlich eindringendes Wasser: auf Höhe des Erdreichs, stärker nach Regen, bei Hanglage oft an der Bergseite. Hinweis auf fehlende oder gealterte Außenabdichtung. 3. Kondensat: vor allem im Sommer, wenn warme Außenluft an der kühlen Kellerwand abkühlt. Die Wand ist dann eher oben und flächig feucht, oft nach dem Lüften an warmen Tagen. 4. Salze: Die Wand bleibt feucht, obwohl kein Wasser mehr nachkommt, oft mit weißen Ausblühungen. Oft wirken zwei Ursachen zusammen. Ich unterscheide sie, indem ich die Materialfeuchte mit kapazitivem Messverfahren in verschiedenen Höhen und an mehreren Wänden messe und das Raumklima dazu nehme.
Lüften Sie im Sommer nur, wenn die Außenluft kühler ist als die Kellerluft, sonst holen Sie Feuchte herein. Stellen Sie nichts direkt an die feuchte Wand und streichen Sie nicht über. Bevor Sie ein Angebot für Injektion, Innenabdichtung oder Außenabdichtung annehmen, sollte die Ursache feststehen. Im Analysetermin messe ich vor Ort und sage Ihnen, welche Maßnahme passt und welche Sie sich sparen können. Der Analysetermin kostet ab 510 € inkl. MwSt. und Anfahrt.
Ein gewisses Maß an Feuchte ist in alten Kellern ohne Abdichtung üblich. Ob das für Ihre Nutzung reicht oder ob saniert werden sollte, hängt von Ursache, Ausmaß und geplanter Nutzung des Kellers ab.
Ein gleichmäßiger Feuchtesaum über dem Boden spricht für aufsteigende Feuchte. Feuchte auf Höhe des Erdreichs, die nach Regen zunimmt, spricht für Wasser von der Seite. Sicher unterscheiden lässt sich das mit einem Feuchteprofil über mehrere Höhen.
Bei Kondensat kann ein Entfeuchter helfen. Gegen Wasser aus dem Boden oder von außen hilft er nicht, er trocknet dann nur die Raumluft, während die Wand weiter feucht wird.
Mein Büro liegt in Nümbrecht im Oberbergischen Kreis. Von hier aus fahre ich zu Vor-Ort-Terminen in die ganze Region.
Ich betreue Kunden in Gummersbach, Wiehl, Nümbrecht, Olpe, Hagen, Lüdenscheid, Attendorn, Herscheid, Overath, Engelskirchen und Waldbröl sowie in Köln, Bonn, Dortmund und Siegen sowie im weiteren Umland.
Ich kenne die typischen Bauweisen und Schadensbilder der Region, vom Fachwerkhaus bis zum Nachkriegsbau.
Je früher die Ursache feststeht, desto kleiner bleibt meist der Schaden.
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